Fragen und Antworten
Fragen und Antworten
Hier stehen die Fragen, die im Gespräch am häufigsten kommen — nach Themen sortiert. Wo eine ehrliche Antwort lautet, dass es darauf ankommt, steht das auch so da.
Depot & Anlage
Beides sind Bausteine, keine Gegner. Ein ETF bildet einen Index möglichst genau nach; ein aktiv gemanagter Fonds trifft eine eigene Auswahl und verfolgt damit ein eigenes Ziel. Welcher Baustein passt, hängt von der Aufgabe ab, die er in Ihrem Depot übernehmen soll — und davon, welche Kosten und welche Schwankung Sie dafür in Kauf nehmen. Kombinieren lassen sich beide.
Vier Fragen helfen bei einer ersten Einschätzung: Ist Ihr Vermögen breit gestreut? Wissen Sie, was die Anlage Sie kostet? Passt die Schwankungsbreite zu Ihrem Anlagehorizont? Und schaut regelmäßig jemand auf das Depot? Wer alle vier beantworten kann, hat eine belastbare Grundlage. Was offenbleibt, sehen wir uns gemeinsam an: Beim Depot-Check prüfen wir Struktur, Kosten und Risiko Ihres bestehenden Depots und sagen Ihnen, was wir davon halten.
Sicherheit & Risiko
Kursschwankungen gehören zur Anlage in Investmentfonds und ETFs; auch längere Rückgänge sind darin normal. Ein Rückgang senkt den Wert Ihres Depots. Verkaufen Sie nicht, ist er nicht festgeschrieben — ob und wann die Kurse wieder steigen, weiß niemand. Planbar ist, wie Sie damit umgehen: welche Schwankungsbreite Sie tragen können und wie lange Ihr Geld angelegt bleiben kann. Genau das klären wir, bevor wir anlegen. Danach sehen wir uns Ihr Depot jährlich im Servicegespräch an und passen an, was anzupassen ist.
Das hängt an drei Dingen: Ihren Zielen, Ihrem Anlagehorizont und der Schwankung, die Sie tragen wollen — auch dann, wenn die Kurse einmal deutlich fallen. Diese drei Fragen beantwortet kein Online-Test. Wir klären sie im Gespräch, bevor wir über Produkte sprechen, und leiten daraus ab, wie viel Schwankungsbreite Ihr Depot haben sollte.
Ruhestand & Entnahme
Nicht an einem bestimmten Geburtstag, sondern dann, wenn die verbleibende Zeit kürzer wird als der Zeitraum, den Sie zum Aussitzen einer schwachen Marktphase brauchen. Je näher der Ruhestand rückt, desto weniger Zeit bleibt für eine Erholung — und desto wichtiger wird die Frage, wie viel Schwankung das Depot dann noch tragen soll. Wir besprechen das rechtzeitig und nicht erst im Jahr des Übergangs.
Ein Entnahmeplan dreht die Ansparphase um: Statt einzuzahlen, entnehmen Sie regelmäßig einen Betrag aus dem angelegten Kapital, während der Rest angelegt bleibt. Drei Größen bestimmen das Ergebnis — das vorhandene Kapital, die Höhe der Entnahme und die Dauer. Wichtig dabei: Es macht einen Unterschied, wann schwache Marktphasen auftreten. Fallen sie an den Anfang der Entnahme, zehrt das stärker am Kapital als später. Genau deshalb planen wir die Entnahmephase, statt sie laufen zu lassen.
Die Rentenlücke ist der Abstand zwischen dem Einkommen, das Sie sich im Ruhestand wünschen, und dem, was voraussichtlich hereinkommt — gesetzliche Rente, Betriebsrente, Mieteinnahmen. Eine allgemeine Zahl dafür gibt es nicht: Die Lücke hängt an Ihren Ansprüchen, Ihrem Wunscheinkommen und dem Zeitpunkt, zu dem Sie aufhören wollen. Wir rechnen sie mit Ihnen aus, und Sie sehen dabei jede Annahme, die in die Rechnung eingeht.
In drei Schritten. Zuerst die Bestandsaufnahme: Welche Einkünfte sind im Ruhestand zu erwarten, welches Vermögen ist vorhanden? Daraus ergibt sich der Abstand zwischen Ihrem Wunscheinkommen und dem, was voraussichtlich zur Verfügung steht. Dann die Ansparphase: Wie viel muss bis zum Ruhestandsbeginn aufgebaut werden? Und schließlich die Entnahmephase: Wie lange soll das Kapital reichen, und was kann regelmäßig entnommen werden? Diese Schritte gehen wir mit Ihnen der Reihe nach durch.
Zusammenarbeit & Ablauf
Beides. Persönlich sind wir an unseren Standorten in Bamberg und Lauf für Sie da, digital beraten wir bundesweit. Welcher Weg Ihnen lieber ist, können Sie uns bei der Anfrage mitteilen; festgelegt ist damit noch nichts.
Wir sind Finanzanlagenvermittler mit einer Erlaubnis nach § 34f Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GewO für offene Investmentvermögen. Erteilt hat sie die IHK für München und Oberbayern, die zugleich unsere zuständige Behörde ist. Eingetragen sind wir im Vermittlerregister unter der Nummer D-F-155-GH67-70; dort können Sie den Eintrag jederzeit selbst nachschlagen. Die Regeln, an die wir gebunden sind, stehen in der Gewerbeordnung und in der Finanzanlagenvermittlungsverordnung.
Am Anfang steht ein kurzer Anruf: Wir lernen uns kennen und klären, worum es Ihnen geht. Im Erstgespräch stellen wir uns vor, hören zu und zeigen Ihnen eine persönliche Strategie auf. Entscheiden Sie sich für eine Zusammenarbeit, folgt die Umsetzung — Depoteröffnung und Anlage in Ihrem Tempo. Danach sehen wir uns Ihr Depot jährlich im Servicegespräch an. Das Erstgespräch selbst ist unverbindlich.
Ihre Frage steht nicht dabei?
Dann stellen Sie sie uns direkt. Im Erstgespräch klären wir, worum es Ihnen geht — unverbindlich und ohne Vorbereitung Ihrerseits.
Oder rufen Sie an: 0951 700 29 29
Sprechen wir über Ihre Situation
Eine allgemeine Antwort ersetzt kein Gespräch: Was für Sie passt, hängt von Ihrem Zeitraum, Ihren Verpflichtungen und Ihrer Risikobereitschaft ab. Im Erstgespräch hören wir erst einmal zu.
Oder rufen Sie an: 0951 700 29 29
